Vorwort
Ayubowan ist der traditionelle singhalesische Gruß und bedeutet etwa soviel wie 
            "Mögest Du ein langes Leben genießen".
Das erste mal bin ich ganz zufällig auf Sri Lanka gelandet, weil die meisten anderen Flugziele ausgebucht waren. Ich war von dieser Insel so sehr beeindruckt, dass ich gleich dreimal hintereinander meinen Urlaub dort verbrachte. Das war vor zwanzig Jahren. Zwischenzeitlich hatte ich geheiratet und mit den kleinen Kindern war es eben auch nicht sehr ratsam dorthin zu reisen. Dazu kamen die Unruhen im Norden und Nordosten der Insel, die jetzt glücklicherweise abgeklungen sind. 
Nun war es endlich wieder so weit. Die Reise konnte losgehen. Selten war ich so gespannt, weil ich nicht wusste ob und wie sehr sich alles verändert hatte und weil ich einige der unheimlich netten Einheimischen wiederzutreffen hoffte - nach so vielen Jahren. 
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von
Sri Lanka



Um 18:39 Uhr fuhren wir mit dem Bus zur S-Bahnstation Feldmoching. Natürlich fuhr uns die S-Bahn Richtung Flughafen wieder mal direkt vor der Nase weg. Das bedeutete 20 Minuten Wartezeit. Der Fahrscheinautomat wollte auch keine Geldscheine annehmen und so mußte ich erst mal bei der Backstube im Untergeschoß Geld wechseln. Die darauf folgende S-Bahn hatte dann – wie sollte es anders sein – 5 Minuten Verspätung. 
Am Flughafen checkten wir erst mal ein und besorgten uns etwas zu essen. Gegen 20:45 Uhr ging es durch den Zoll. Das Boarding erfolgte aber erst eine Stunde später. 
Das Flugzeug, eine Boing 767, war ziemlich voll. Wir hatten einen Fenster- und Gangplatz in der Zweierreihe. 
Nun konnte es endlich losgehen. Die Flugzeit sollte nur 8 ¾ Stunden betragen.





Die Landung erfolgte um 12:30 Uhr Ortszeit. Nach einer halben Stunde waren auch alle Koffer da. Der Transferbus stand auf einem speziellen Parkplatz bereit. Es ging nach Bentota in das Lihiniya Surf Hotel und dauerte geschlagene 4 Stunden. 
Jetzt wurde erst mal das Zimmer besichtigt und dann die Gegend um das Hotel erkundet. Alles war sehr ansprechend. Um 19:30 Uhr gab Abendessen im Hotel. Irgendeine Art Schweinefleisch das wir zum ersten und letzten mal als Menü wählten. Dazu spielte auch noch eine fürchterliche 3 Mann Calypso-Band auf, was dem ganzen die Krone aufsetzte. Das Essen im Hotel sollte sich doch im Laufe der drei Wochen als genießbar bis gut herausstellen. Besonders die einheimischen Gerichte trugen ihren Anteil dazu bei. 





Um 9 Uhr aufgestanden und dann an dem reichhaltigen Frühstücksbüffet erst mal gestärkt. Hinter dem Hotel direkt am Strand gab es Liegen unter Kokospalmen zu kostenfreien Benutzung.  Jetzt wurde erst mal ausgespannt. Das erste Bad im Meer war auch erfrischend obwohl das Wasser bestimmt 27 Grad hatte. 
Vor dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang. An diesem Abend gab es Scampies mit Reis und Gemüse. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang mit Taschenlampe Richtung Alutgama, was sich aber als sehr abenteuerlich herausstellte. Wir mußten ein unbeleuchtete enge Eisenbrücke überqueren auf der gerade so zwei Lkws aneinander vorbei paßten. Und wir mittendrin. In Alutgama selbst war auch nichts mehr los. Also ging es den selben Weg wieder zurück. 





Nach dem Frühstück ging es wieder zum Relaxen auf die Liegen. Trotz einer Sonnenschutzcreme mit LSF 30 und dem Aufenthalt im Schatten der Kokospalmen, bekamen wir einen heftigen Sonnenbrand. Das Sonnenbaden war damit erst mal für ein paar Tage tabu. 
Auf der Speisekarte standen an diesem Abend Reis, Nudeln, Fisch, Hühnchen, Würstchen und noch verschieden andere Sachen. Die einheimischen Nachspeisen waren alle sehr süß und schmeckten ähnlich. 
Nach dem Essen tranken wir meist eine Tasse Tee auf der Terrasse. An diesem Abend gab eine Folkloregruppe noch ihr bestes – was uns aber nicht vom Hocker riß. 





Nach dem reichhaltigen Frühstück ging es heute zum Relaxen auf Balkonien. Für 14 Uhr hatten wir uns ein Tuk-Tuk (einheimisches Minitaxi) bestellt. Wir fuhren damit zur Hasselbrad Schildkröten-Pflegestation. Hier werden Schildkröteneier, die von einheimischen abgegeben werden, ausgebrütet. Sind die Schildkröten groß genug werden sie ausgesetzt. Natürlich gab es hier auch einen Verkaufsshop für Touristen in dem man sich mit allerhand Krims-Krams versorgen konnte. Auf der Rückfahrt zum Hotel haben wir noch einen Abstecher zu einem sehr schönen Buddhistentempel gemacht und einen Spicegarden besucht. Hier gab es eine kleine Massage mit Avocadoöl gegen den Sonnenbrand.
Beim Abendessen spielte wieder die tolle Calypso-Band vom ersten Abend. 





Nach dem Frühstück haben wir wieder Balkonien besucht. An diesem Tag führte uns das Tuk-Tuk nach Hikkaduwa. Nach einem Einkaufsbummel machten wir einen Abstecher nach Kahawe. Hier wohnt die Familie de Silva die ich vor zwanzig Jahren kennengelernt habe. Das Erstaunen war groß als ich plötzlich vor der Tür stand. Die Kinder waren inzwischen alle erwachsen. Leider fehlte eines der Kinder – Asoka – mein spezieller kleiner Freund, weil er sechs Monate zuvor von einem Lkw überfahren wurde. Sein jüngerer Bruder Ravi ist gerade dabei das Angebot an Gästezimmern zu erweitern. Nachdem ich die Familie sehr gut kenne, kann ich die preiswerte Unterbringung für junge Leute oder Rucksacktouristen wärmstens empfehlen. 
Auf dem Rückweg haben wir noch eine Moonstone-Mine besichtigt. Allerdings wurde dort nicht mehr richtig gearbeitet sondern hauptsächlich versucht den Schmuck an Touristen zu verkaufen. Ein Batikshop direkt an der Uferstraße wurde auch noch besichtigt. Hier waren die Preise total überhöht. Zwischen 40 und 400 Dollar sollten die Batiken kosten. Die gab es anderswo wesentlich günstiger. 
Zum Abendessen gab es Fisch und wieder Calypso-Musik. 





Nach dem Frühstück konnten wir uns wieder in die Sonne wagen. Vom Nachbargrundstück kam heute ein unangenehmer Gestank herüber, so daß wir unsere Liegeplätze mehr in Richtung Pool verlegten. 
Hier im Hotel gab es zwar mehr Liegen als Touristen, aber es waren trotzdem jede Menge Leute dabei die eine Liege schon vor dem Frühstück mit einem Handtuch reservieren mußten. 
Mit den Tischplätzen war es so ähnlich. Auf den Tischen stand jeweils ein Kärtchen mit der Zimmernummer der Gäste. Manchmal wanderte unsere Nummer von Tisch zu Tisch und wir mußten des öfteren suchen wo unsere Nummer diesmal wieder hingewandert war.
Gegenüber dem Hotel waren winzig kleine Shops mit verschieden Touristenartikeln. Unter anderem gab es auch eine kleine Schneiderei. Hier ließen wir uns einige Kleidungsstücke anfertigen. Der Preis für so eine Maßanfertigung lag immer noch weit unter dem Ladenpreis bei uns. 
Vor dem Abendessen hab ich neben dem Hotel mit Einheimischen Volleyball gespielt. Zuerst waren sie ganz erstaunt wie jemand der den Waden nach zu urteilen eher Fußballer ist auch Volleyball spielen kann. Aber schließlich konnte ich sie doch überzeugen. Schließlich habe ich über zwanzig Jahre aktiv Volleyball im Verein gespielt. 
Zum Abendessen gab es heute ein sehr scharfes aber gutes Reis-Curry-Büffet. 





Nach dem Frühstück haben wir uns heute noch eine Runde schlafen gelegt. Irgendwie hatten wir noch etwas Schlafdefizit.  Später ging es dann zum Baden ins Meer. Man kann hier bis ca. 50 m weit hinein noch stehen. Allerdings kommen ab und zu riesige Wellenbrecher rein, gegen die man ziemlich ankämpfen muß. Weiter draußen kann man dann leicht über die Wellenkämme schwimmen. Trotz der inzwischen leichten Vorbräunung und ausreichend Sonnenschutzcreme war der Kopf am Abend doch wieder ziemlich rot. 
Vor dem Abendessen haben wir dann noch unsere Klamotten aus der Schneiderei geholt. Nach dem Abendessen (Huhn mit Pommes) gingen wir in die Ortschaft zum Telefonieren. Ein kleiner Shop hatte auch einen Internetzugang und günstige Konditionen für Auslandsgespräche. 
Zurück im Hotel besprachen wir mit einem Einheimischen unser Vorhaben für einige Tage ein Auto samt Fahrer für eine Inseltour auf eigene Faust zu mieten. Es wurde die Strecke und die Konditionen besprochen und wir wurden uns einig. Die 4-Tagestour sollte alles in allem 12.000 Rupien kosten (ca. 125 Euro). 
Nach einem Bier an der Bar ging es auf’s Zimmer den neuen Sonnenbrand pflegen. 





Heute hatte mein Schatz Geburtstag. Nach dem Frühstück ging es zur Bank um Travellercheques zu wechseln. Wir überlegten ob wir heute nach Colombo fahren sollten weil wir sowieso nicht Sonnenbaden konnten. Aber wegen zu viel Streß war wieder Balkonien angesagt. Am Nachmittag habe ich bei einer Konditorei einen Geburtstagskuchen besorgt den wir zur Teatime verspeist haben. 
Gegen Abend sind wir dann wieder mit dem Tuk-Tuk nach Hikkaduwa gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir noch Ravi abgeholt und sind dann zusammen zum Essen in ein Strandrestaurant gegangen. Der Tuk-Tuk-Fahrer wartete die ganze Zeit auf uns um uns wieder zurückzufahren. Wir mußten ihn allerdings erst mal 20 Minuten lang suchen, weil er irgendwohin verschwunden war. 
Um 22 Uhr waren wir zurück in Bentota. 





An diesem Tag sind wir schon um 5 Uhr aufgestanden um rechtzeitig unsere Inseltour zu beginnen. Zu unserem Erstaunen hatten wir nicht nur einen Fahrer sondern zusätzlich noch einen Führer ‚Bentota Leslie‘, der aufgrund seiner mehr als 70 Lenze sehr viel zu berichten wußte. Unser erstes Tagesziel war Polonaruwa. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt bei einem Batikshop mit ebenfalls überhöhten Touristikpreisen, einem Spice-Garden, in dem man mehr Verkaufen als Zeigen wollte und einem Ort für ‚disabled older Elephants‘ bei dem wir 300 Rupien Eintritt zahlten um ein paar alte Elefanten zu sehen (nicht zu empfehlen). Was sich allerdings gelohnt hat ist der Besuch des Elefantenweisenhauses in Pinawela. Hier kann man für 250 Rupien Elefanten im Überfluß vor einen wunderschöner Kulisse am Fluß bestaunen wenn sie um die Mittagszeit vorbeigetrieben werden. Am Nachmittag kann man auch bei der Fütterung von Elefantenbabys dabei sein.
Anschließend ging es weiter nach Polonaruwa. Nach schier endloser Fahrt erreichten wir unser Tagesziel und begannen mit der Suche nach einer passenden Unterkunft. Zuerst schauten wir uns eine Pension am Ortsrand an. Hier war es uns aber zu schmutzig und es gab weder eine Klimaanlage noch einen Ventilator. Die zweite Unterkunft noch etwas mehr außerhalb, war auch nicht besser. 
Schließlich bleiben wir in einem Guest House am Ortsrand für 1500 R. Das Doppelzimmer war zwar auch noch schmuddelig aber hatte wenigstens eine einigermaßen funktionierende Klimaanlage. Wir hatten einfach keine Lust nach der anstrengenden Reise weiterzusuchen. Es wurde allerdings eine Nacht mit wenig Schlaf da das Bett zu klein und die Moskitos lästig waren. Das Moskitonetz brachte dann Abhilfe. 





Am zweiten Tag unserer Tour sind wir um 7 Uhr aufgestanden. Nach dem Frühstück um halb acht mußten wir uns vom Hotelchef 3000 Rupien ausleihen, weil die Banken erst um 9 Uhr aufmachten und wir nicht so lange warten wollten um Geld zu wechseln. 
Um 8 Uhr ging es dann los mit der Besichtigung einiger Ruinen. Der Eintritt für die Besichtigung der alten Königsstadt betrug 1380 Rupien pro Person. 
Anschließend besuchten wir noch eine Holzwerkstatt. Hier wurden sehr schone Möbel und jede Menge Holzfiguren angeboten. Wir haben uns letztendlich für eine 40 cm hohe Buddhafigur entschieden. 
Wir wechselten dann noch einige Travellercheques auf der Bank um unsere Schulden zu begleichen, und fuhren weiter nach Dambulla. Unterwegs gab es ein paar Sandwiches zum Mittag. 
Der Aufstieg zu den Tempelhöhlen war einigermaßen anstrengend. Der Eintritt betrug 440 R p.P. Am Eingang mußte man die Schuhe abgeben. Die Bodenplatten auf dem Weg zu den Höhlen waren so heiß daß wir rennen mußten um uns nicht die Fußsohlen zu verbrennen. Das Fotografieren in der Höhlen war lange Zeit verboten weil einige dumme Touristen vor den Statuen posierten, was nicht erlaubt ist. Aber glücklicherweise war dieses Verbot seit Anfang des Jahres wieder aufgehoben. 
Der Abstieg war dann weniger anstrengend. Wir fuhren weiter nach Kandy. 
In Kandy angekommen ging die Suche nach einer geeigneten Unterkunft wieder los. Das Kings Krown war zu teuer und muffig. Das Devon Rest hatte zwar kein warmes Wasser in den Zimmern die noch frei waren, aber sonst wäre es o.k. gewesen (900 R/Dz). Wir entschieden uns schließlich für das Devon Hotel, etwas oberhalb von Kandy. Hier kostete das Doppelzimmer mit Frühstück zwar 3000 R. aber es war sehr sauber und komfortabel. 
Um 17:30 Uhr fuhren wir zum Zahntempel hinunter. Die Sicherheitskontrollen am Eingang waren scharf. Nach der Besichtigung fuhren wir zurück ins Hotel um dort zu Abend zu essen. Es gab ein sehr scharfes Reis und Curry. Die Nacht in den komfortablen Betten war eine Wohltat. 





Der Tag begann mit einem kontinentalen Frühstück im Hotel. Nach den Auschecken fuhren wir weiter nach Peradenia in den Botanischen Garten von Kandy. Leider war die Zeit etwas kurz bemessen die wir zur Verfügung hatten. Nach ca. 1 ½ Stunden fuhren wir weiter nach Meskalinya/Dalhousie. Auf dem Weg besichtigten wir eine Teeplantage und Teefabrik wo wir für 250 gr besten Tee nur 100 R. bezahlen mußten. 
Um 15:30 erreichten wir bereits Dalhousie. Unser Etappenziel war der 2238 m hohe Adam's Peak, zu dem gegen 2:30Uhr aufbrechen wollten. Nachdem noch so viel Zeit bis zum Aufbruch war nahmen wir uns ein Zimmer in einer kleinen Pension. Was wir nicht bedacht haben war, daß gerade zu dieser Zeit viele Pilger auf den Adam's Peak unterwegs waren. Zudem war auch noch Samstag wo wesentlich mehr Einheimische die Tour auf den Gipfel unternahmen. An Schlafen war in dieser Nacht kaum zu denken. Zu groß war der Trubel auf den Straßen dieser kleinen Ortschaft. 






Gegen 0 Uhr machten wir uns fertig und begannen eine Stunde später unseren Aufstieg. 
Insgesamt lagen fast 4500 Treppenstufen vor uns die wir bis Sonnenaufgang hinter uns lassen wollten. Aber Es kam anders als geplant. 
Im zunächst wechselnden Anstieg, mal flacher mal steiler, waren nur vereinzelt Treppenstufen eingebaut. Mit zunehmender Steilheit gab es auch mehr Treppenstufen – jedoch waren diese sehr ungleichmäßig, so daß man immer sehr genau schauen mußte wo man hintrat. Der Weg war anfangs gut beleuchtet. Zunehmend waren jedoch Lampen ausgefallen oder nicht mehr vorhanden, so daß sich die Taschenlampe als sehr hilfreich erwies. 
Vereinzelt waren auch riesige Löcher in der Treppenstufen. Der Pilgerstrom wurde zunehmend dichter. Es waren sicherlich einige tausend Pilger unterwegs. 
Nach 2 ½ Stunden Aufstieg –inzwischen waren die Treppen teilweise sehr steil – waren schon regelmäßige Verschnaufpausen notwendig. Doch dann kam es zu einem Stau da zu viele Leute gleichzeitig unterwegs waren und die kleine Plattform am Gipfel des Berges überfordert war. Die letzte geplante halbe Stunde bis zum Gipfel wurde zu einer dreistündigen Fortbewegung im Schneckentempo. Pro Minute ging es ca. 1 Treppenstufe weiter. 
Die absteigenden Pilger zwängten sich durch die Schlange der aufsteigenden bis zu dem Punkt wo die Treppe durch ein Geländer für Auf- und Abstieg geteilt wird. Dadurch wurde es noch enger. 
Endlich am Gipfel angekommen, das Ziel der Pilger vor Augen (Fußabdruck) ging es plötzlich überhaupt nicht mehr weiter, weil eine Art buddhistischer Gottesdienst über Lautsprecher ausgestrahlt wurde und niemand mehr weiterging. Der Wind pfiff bei ca.8 Grad heftig um die Ohren. Reihenweise fielen Leute um uns herum um (Erschöpfung – Kreislauf). Wir konnten auch nicht mehr. Nach einer weiter Stunde Stillstand und ohne den Fußabdruck zu besichtigen kehrten wir um und machten uns auf den Abstieg. Der wunderschöne Sonnenaufgang, den man von hier oben sehen soll, fiel übrigens auch ins Wasser weil gerade in dem Moment eine einzelne fette schwarze Wolke die Sonne verdeckte. 
Wir quetschten uns durch die aufsteigenden Menschenmassen wieder hinunter Richtung Ausgangspunkt. Nach insgesamt neun Stunden Fußmarsch ohne Sitzpause sind wir wieder unten angekommen – fix und fertig. 
Nach einer Dusche und einem Frühstück ging es wieder zurück in unser Hotel in Bentota. Auf dem Weg dorthin machten wir Rast in einem Rest-House in dessen Nähe die Filmaufnahmen für ‚Die Brücke am River Kwai‘ gemacht wurden. 






Nach ca. 11 Stunden Erholungsschlaf wurde der Tag ausschließlich zur Erholung genutzt. Das bedeutete Relaxen und Baden im Meer. 






Nach ausgiebigem Frühstück war nun mal wieder Sonnenbaden angesagt.  Der Tag diente ebenfalls ausschließlich der Erholung.






Nach dem Frühstück gingen wir zu Bahnhof von Bentota, welcher sich nur 3 Gehminuten entfernt befand. Wir kauften Tickets 2ter-Klasse nach Colombo. Der Zug hatte 15 Minuten Verspätung. Unser Abteil war anfangs fast leer, später aber gut besetzt. In Moratuwa mußten wir in einen Expreßzug umsteigen der in Deriwela hielt. Mit dem Tuk-Tuk fuhren wir weiter zum Zoo. Es war allerdings enttäuschend wie sich der Zoo in den vergangenen 20 Jahren verändert hatte. Früher war es einer der schönsten Zoos die ich gesehen habe. Die Abgrenzungen zu den Gehegen waren einst natürlich verwachsen, so daß man das Gefühl hatte die Raubtiere stünden direkt hinter der Hecke. Heute ist alles viel enger - zu viele Tiere auf zu kleinem Raum, schmutzige verrostete Käfige - einfach heruntergekommen alles. Nach einem Rundgang von ca. 1½ Stunden fuhren wir zurück zum Bahnhof und setzen unsere Reise nach Colombo fort. Unser erstes Ziel dort war das Laksala-Kaufhaus mit den Festpreisen. Hier kauften wir unsere Souvenirs ein. Nach einer Pause in einem CafeShop machten wir uns wieder auf den Heimweg. 
Die Züge Richtung Bentota besaßen am Nachmittag nur noch Wagen der dritten Klasse. Der Zug war total überfüllt. Wir standen am Gang direkt neben der Toilette die ständig aufging. Es drängten bei jedem Halt immer noch mehr Menschen in den Zug – ohne jegliche Rücksicht. Nach einer Stunde Fahrzeit lichteten sich die Reihen und wir fanden einen Sitzplatz. Was wir jedoch nicht wußten war, daß der Zug nicht in Bentota halt macht. Erstaunt sahen wird das Bentota-Bahnhofsschild an uns vorbeiziehen. Der nächste Halt wäre Ambalangoda gewesen – 20 km nach Bentota. Einige Kilometer später jedoch mußte der Zug auf freier Strecke an einem Signal halten. Wir nutzen die Gelegenheit und sprangen heraus. Ein Tuk-Tuk brachte uns dann zurück zum Hotel. 






Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Tuk-Tuk nach Alutgama, um von hier aus mit dem Zug nach Ambalangoda zu fahren. Nachdem wir die Tickets 2ter-Klasse gekauft hatten hörten wir jedoch, daß der Zug übervoll sein soll. Das wollten wir uns nicht schon wieder antun. Wir verschenkten die Tickets und fuhren mit einem Tuk-Tuk nach Kahawe zu Ravi. Dort verbrachten wir den Nachmittag. Bei einem Bekannten von Ravi gaben wir zwei Batiken nach unseren Vorstellungen in Auftrag. (Diese wurden uns 8 Wochen später per Post nach Hause zugesandt) 
Zurück zum Hotel ging es am Abend mit einem klimatisierten Kleinbus. 






Der 17. Tag war einzig und allein der Entspannung gewidmet. Viel Sonne - wenig Bewegung (außer schwimmen). Zur Abwechslung benutzten wir auch mal den hoteleigenen Pool (klein aber fein). Häufig wurden wir auf unseren Liegen von unseren kleinen Freunden, A-Hörnchen und B-Hörnchen besucht.






Nach dem Frühstück blieben wir bis 13 Uhr am Strand. Anschließend fuhren wir mit dem Tuk-Tuk zum Breaf-Garden – ein privater Garten eines ehemaligen englischen Militärs der hier seine architektonischen und botanischen Vorstellungen verwirklicht hat. 
Auf dem Rückweg haben wir in Alutgama noch jede Menge einheimische Gewürzmischungen eingekauft. 
Man sollte auch hier wie bei allen anderen Dingen unbedingt vorher den Preis aushandeln. 






Wie am Vortag wurden noch einige Besorgungen gemacht – letzte Mitbringsel besorgt. Am Nachmittag spazierten wir nach Bentota City. Es ging ca. 1 Stunde Richtung Landesinneres. Zurück fuhren wir mit einem Floß – durch Mangrovenwälder entlang dem Bentota River. Die Fahrt kostete uns allerdings auch 600 R. weil wir vorher dummerweise keinen Preis ausgehandelt hatten. 
Am Abend war Packen angesagt. Gegen Mitternacht endete der letzte Abend im Hotel. 






Um 6:30 Uhr wurden wir geweckt. Nach dem Frühstück um 7:30 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus los und pickten die Urlauber der anderen Hotels auf. Nach einem Zwischenstop in Alutgama und drei Stunden Fahrt erreichten wir den Flughafen – 4 Stunden vor dem geplanten Abflugzeitpunkt. Tatsächliche Abflugzeit war aber erst 15:45 Uhr. Der Rückflug dauerte diesmal 9:40 Stunden. Ankunft in München 21:20 Uhr Ortszeit. Um 22:30 Uhr waren wir schließlich Zuhause.